Geschichten von der WM

Bei einer WM gibt es viele Tore.
Es gibt aber auch lustige Geschichten.
Und es gibt Geschichten über tolle Fans.
Darüber berichten wir hier auch gerne.
Hier sind die Geschichten:


NEU* Ein Vater jubelt für seinen kranken Sohn

Flagge von Spanien

Ein spanischer Fußball-Spieler heißt Pedro Porro.
Er hat im Spiel ein wichtiges Tor geschossen.
Danach hat er sich riesig gefreut.
Aber er dachte sofort an seine Familie zu Hause.

Sein kleiner Sohn ist nämlich im Krankenhaus.
Er ist sehr krank.
Pedro Porro hat beim Jubeln eine geheime Geste mit den Händen gemacht.
Er will damit seinem Sohn zeigen:
Ich denke an dich. Dieses Tor war nur für dich!

Das hat viele Menschen im Stadion sehr berührt.
Auch im Fernsehen haben das viele Menschen gesehen.

Flagge von Spanien

NEU* Ein altes Versprechen

In der spanischen Mannschaft spielen 2 sehr junge Fußballer.
Sie heißen Pedri und Lamine Yamal.
Vor einem Jahr hat Spanien ein wichtiges Spiel nicht gewonnen.
Da waren die beiden sehr traurig.

Aber Pedri hat damals im Internet ein Bild gepostet.
Auf dem Bild stand ein Datum: der 19. Juli 2026.
Das ist der Tag vom großen WM-Finale.
Pedri verspricht damit: Wir sind im nächstes Jahr im Finale!

Lamine Yamal hat das Bild damals geteilt.
Jetzt hat Spanien gegen Frankreich gewonnen.
Das bedeutet: Sie stehen wirklich im Finale!
Die beiden Freunde haben ihr Versprechen gehalten.

Nach dem Spiel haben sie laut gejubelt:
New York! Wir kommen!
Denn dort wird das Finale gespielt.

Zwei Herzen

Flagge von Marokko

Viele Menschen in Frankreich haben eine Familie
in Marokko.
Einige Menschen kamen aus Marokko nach Frankreich.
Diese Menschen lieben beide Länder.
Darum war das Spiel für diese Menschen ganz besonders.

In der Stadt Paris saßen viele Fans in Gaststätten.
Manche Fans trugen ein besonderes Hemd.
Das Hemd war aus 2 Fußball-Trikots zusammen-genäht.
Die linke Seite war blau für Frankreich.
Die rechte Seite war rot für Marokko.

Eine Frau sagte beim Spiel:
Ich bin heute glücklich.
Egal wer gewinnt.
Gewinnt Frankreich? Dann bin ich stolz auf Frankreich.
Gewinnt Marokko? Dann bin ich stolz auf meine Familie.

Nach dem Spiel hat Frankreich gewonnen.
Aber die Fans von Marokko waren nicht lange traurig.
Alle Fans haben auf den Straßen in Paris zusammen gefeiert.
Sie haben friedlich getanzt und gesungen.

Feiern ohne Eintritts-karte

Flagge von Amerika

Ein Spiel war in der Stadt Boston.
Sehr viele Menschen wollen das Spiel sehen.
Aber das Stadion war schnell aus-verkauft.
Das bedeutet: Es gab keine Eintritts-karten mehr.

Trotzdem sind viele Fans nach Boston gekommen.
Sie hatten gar kein Eintritts-karte für das Stadion.
Sie wollen aber trotzdem in der Nähe von ihrer Mannschaft sein.
Ganz besonders ein Fan aus Amerika.
Er liebt die Mannschaft aus Marokko so sehr.

Er hatte auch keine Karte.
Trotzdem ist er über 10 Stunden lang mit dem Auto gefahren.
Er hat eine Reise von über 1 Tausend Kilo-metern gemacht.
Er hatte den Plan: Ich feiere mit den anderen Fans auf der Straße.

Auf den Straßen in Boston war eine tolle Stimmung.
Die Fans haben zusammen gesungen und getanzt.
Es war ein großes und friedliches Fest.

Wie ein blinder Junge die WM-Spiele fühlen kann

Flagge vom Iran

Diese Geschichte berührt gerade die Menschen
auf der ganzen Welt.
Ein kleiner Junge aus dem Land Iran
liebt Fußball über alles.
Der Junge heißt Alireza.
Er ist 9 Jahre alt.

Alireza ist seit seiner Geburt blind.
Er kann die Spiele nicht im Fernsehen sehen.
Deshalb hatte sein Vater eine geniale Idee.
Der Vater hat ein Mini-Spielfeld aus Pappe und Strohhalmen gebastelt.
Die Linien auf dem Feld kann man mit den Fingern spüren.

Eine kleine Murmel ist der Ball.
Beim Spiel bewegt der Vater die Hände von Alireza über die Pappe.
Er zeigt ihm genau: dort ist gerade der Ball auf dem echten Platz ist.

Dazu erzählt der Vater ganz aufgeregt vom Spiel.
Es gibt ein Video davon.
Das Video zeigt: Alireza jubelt bei einem Tor.
Er freut sich sehr.
Sein Vater freut sich genau so.

zum Video

Mexiko und England feiern gemeinsam ein echtes Tor-Festival

Flagge von Mexiko

Wegen dem heftigen Gewitter mussten die Fans im Stadion sehr lange auf den Anfang vom Spiel warten.
Es hat heftig geregnet und geblitzt.
Aber die Fans aus Mexiko und England haben nicht geschimpft.

Sie haben einfach zusammen unter den Tribünen gefeiert.
Sie haben gemeinsam laut Musik gehört und getanzt.
Die Fans aus Mexiko haben den englischen Fans ihre großen Hüte geliehen.
Das sind die berühmten Sombreros.

Dann ging das Spiel endlich los.
Die Fans von beiden Mannschaften freuten sich.
Sie feierten gemeinsam ein echtes Tor-Festival mit 5 Toren.

Der Tanz in der heißen Sonne

Flagge von Frankreich

Das Spiel von Frankreich war sehr langweilig und zäh.
Es gab viele Fouls.
Das Spiel wurde oft unter-brochen.
Außerdem war es in der Stadt Philadelphia sehr heiß.

Die Zuschauer mussten in der prallen Sonne sitzen.
Es gibt dort wenig Sonnenschutz.
Der Stadion-Sprecher will den Fans eine Freude machen.

Er spielte in einer Pause das berühmte Lied Macarena.
Das ist ein Lied aus Spanien.
Das Lied kennen sehr viele Menschen.
Und so tanzte das halbe Stadion auf den Rängen mit.
So hatten die Menschen trotz der großen Hitze viel Spaß.

Die unendliche Feier der Kolumbien‑Mannschaft

Flagge von Kolumbien

Beim Spiel Kolumbien gegen Ghana gab es ganz besondere Musik.
Im Stadion in Kansas City lief keine Musik aus den großen Lautsprechern.
Eigentlich ist das eine feste Regel bei dieser WM.
Die Fans aus Kolumbien brauchten die Musik aber nicht.

Sie hatten ihre eigene Musik dabei.
Sie brachten große Trommeln mit.
Sie machten die ganzen 90 Minuten lang Musik.
Sie sangen ohne eine einzige Pause.

Ein Reporter schrieb etwas Lustiges.
Er schrieb: Im Stadion summte es so laut wie 70 Tausend Grillen.
Die Fans feierten ihre eigene Feier.
Sie brauchten nicht den Computer.
Sie machten die Musik ganz alleine.

Kap Verde begeistert die ganze Welt

Flagge von Kap Verde

Kap Verde ist ein kleines Insel‑Land in Afrika.
Es leben dort nur wenige Menschen.
Viele haben schon darüber berichtet.
Wir haben auch schon darüber geschrieben.

Viele dachten: Die Mannschaft hat gegen Argentinien keine Chance.
Aber die Spieler kämpften sehr mutig.
Sie spielten sehr gut gegen den großen Welt‑Meister.
Am Ende jubelte fast das ganze Stadion für Kap Verde.
Viele Fans aus der ganzen Welt schrieben später Nachrichten.

Sie wollen damit sagen: Die Mannschaft ist so toll.
Ein Spieler sagte stolz:
Jetzt fragt nicht mehr jemand. Wo Kap Verde liegt?
Jetzt kennt die ganze Welt unsere Mannschaft.

Nach dem 2 zu 3 saßen die Spieler traurig auf dem Rasen.
Sie hatten mutig gespielt.
Sie haben das Spiel durch ein unglückliches Eigentor nicht gewonnen.
Das machte sie traurig.
Dann geschah aber etwas Schönes.

Das ganze Stadion klatschte plötzlich.
Über 60 Tausend Fans aus Argentinien jubelten für Kap Verde.
Sie sangen für die kleine Mannschaft.
Sie zeigten großen Respekt.

Viele Spieler aus Kap Verde weinten vor Freude.
Nach dem Abpfiff gab es noch eine besondere Szene.
Im Tunnel warteten die Spieler aus Argentinien.
Sie waren freundlich.
Sie waren ruhig.

Lionel Messi und seine Mitspieler tauschten Trikots.
Sie nahmen sich in die Arme.
Sie machten Fotos mit den Spielern aus Kap Verde.
Für Kap Verde war das ein großer Augenblick.
Für viele war es der schönste Tag im Leben.

Früh aufstehen für die eigene Mannschaft

Flagge der Schweiz

In Amerika gilt eine andere Zeitzone.
Darum finden die Spiele oft am späten Abend oder Nachts statt.
Das Spiel Schweiz gegen Algerien fand damit um 5:00 Uhr am Morgen in der Schweiz statt.
Die Fans in der Schweiz mussten also sehr früh aufstehen.

Überall in der Schweiz fanden Fan-Feste in den frühen Morgenstunden statt.
Die Menschen schauten Fußball nicht mit Bier.
Sie trafen sich im Morgengrauen zu großem Public Viewing mit Kaffee, Brötchen und Croissants.
Public Viewing ist englisch.
Man spricht es pablik fjuh-ing aus.
Public Viewing bedeutet:
Viele Menschen schauen ein Fußball‑Spiel zusammen auf einer großen Leinwand.
Sie schauen das Spiel nicht alleine zu Hause.

Die Tribünen waren trotz der Uhrzeit komplett ausverkauft.
Die Schulkinder schauten vor dem Unterricht gemeinsam
in der Klasse das Spiel an.
Und es gab viel Grund zur Freude: Die Schweiz gewann das Spiel 2 : 0.

Die geheimen Briefe

Die FIFA ist der größte Fußball‑Verband auf der Welt.
Die FIFA hat etwas Besonderes gemacht.
Es heißt: Briefe, die verbinden.

Viele Spieler sind schon lange von zu Hause weg.
Sie wohnen in Hotels.
Sie üben jeden Tag sehr viel.
Alles ist sehr anstrengend.
Sie vermissen ihre Familien.

Die Familien haben heimlich Briefe geschrieben.
Die Spieler wussten davon nichts.
Die Briefe lagen später im Hotel‑Zimmer der Spieler.

In den Briefen stehen liebe Worte.
In den Briefen stehen Erinnerungen aus der Kindheit.
In den Briefen steht: Die Familien sind stolz.
Viele Briefe erzählen von früher.
Von Straßen‑Fußball.
Von kleinen Träumen.
Von schweren Zeiten.

Einige Spieler lesen die Briefe laut vor.
Diese Briefe zeigen etwas Wichtiges.
Die Spieler sind nicht nur Fußball-Spieler.
Sie sind natürlich Söhne.
Sie sind Brüder.
Sie sind Väter.
Sie sind Menschen mit Gefühlen.

Die Briefe geben den Spielern viel Kraft.
Sie geben Mut für die nächsten Spiele.
Sie zeigen: Die Familie liebt uns immer.
Egal ob wir gewinnen oder verlieren.

Polizisten rudern am Flughafen für Erling Haaland

Flagge von Amerika

Amerikanische Polizisten haben die Fußball-Mannschaft aus Norwegen
auf eine ganz besondere Art begrüßt.
Sie haben sich auf den Boden gesetzt.
Dabei haben sie gerudert.
So sieht es aus wie in einem Boot.

Die Mannschaft ist mit dem Flugzeug in der Stadt Dallas gelandet.
Am Flughafen warteten amerikanische Polizisten auf die Spieler.
Die Polizisten haben sich auf den heißen Asphalt gesetzt.
Dann haben sie gemeinsam Ruder-Bewegungen gemacht.
Das ist ein bekannter Fan-Brauch aus Norwegen.

Ein großer Fernseh-Sender aus Amerika hat ein Video von dem Spaß gezeigt.
Der Trainer von Norwegen hat die Aktion leider verpasst.
Er saß im Flugzeug auf der falschen Seite.
Er konnte nicht aus dem Fenster gucken.
Später hat er aber viel über die Überraschung gelacht.

Der Reise-Bericht von Fan Freddy

Freddy ist ein Fußball-Fan aus Deutschland.
Er liebt die deutsche National-Mannschaft.
Darum ist er zur WM nach Nord-Amerika gereist.

Freddy macht Videos von seiner Reise.
Er zeigt die Videos im Internet.
Sehr viele Menschen schauen seine Videos an.
Fast eine Million Menschen folgen ihm im Internet.

In den Videos zeigt Freddy das Leben in Amerika.
Er zeigt die riesigen Super-Märkte.
Er hört Country-Musik.
Man spricht das kau-dri aus.
Das ist eine besondere Musik aus Amerika.
Freddy freut sich in den Videos wie ein kleines Kind.
Die Menschen in Amerika sind sehr freundlich zu ihm.

Am Montag hat Deutschland gegen das Land Paraguay gespielt.
Deutschland hat das Spiel nicht gewonnen.
Darum ist Deutschland jetzt nicht mehr bei der WM.
Freddy war zuerst sehr traurig.

Aber Freddy reist trotzdem weiter.
Er sagt: Die Menschen hier sind so nett.
Ich will noch mehr von Amerika sehen.
Und ich mache weiter Videos für meine Fans.
Auch diese Geschichte ist wahr.
Große Zeitungen haben über Freddy berichtet.

Die Freundschafts-Flagge von Case Yamamoto

Case Yamamoto kommt aus Japan.
Er ist ein großer Fußball-Fan.
Er ist zur WM nach Amerika gereist.
Dort hat seine Mannschaft gegen Brasilien gespielt.

Case war bei diesem Spiel dabei.
Er hatte eine große Flagge aus Japan mitgenommen.
Dazu hatte Case auch Stifte mitgenommen.
Damit ging er zu den anderen Menschen am Stadion.
Er sprach mit Fans aus Brasilien.
Er sprach mit Menschen aus der ganzen Welt.

Case hatte einen Wunsch:
Alle Menschen sollen nett zueinander sein.
Darum durfte jeder Mensch auf seine Flagge schreiben.
Die Menschen haben liebe Worte auf die Flagge geschrieben.
Die Menschen haben schöne Bilder gemalt.

Am Ende war die Flagge voller bunter Nachrichten.
Die Geschichte ist wahr.
Reporter haben Case am Stadion getroffen.
Sie haben Fotos von ihm und seiner Flagge gemacht.
Die Flagge zeigt: Fußball bringt Menschen zusammen.

Ein Polizist zeigt starke Fußball‑Tricks

In der Stadt Boston gab es eine große Feier zur WM.
Viele Fans aus Schottland waren dort.
Sie nennen sich selbst Tartan Army.
Darüber konnten wir schon berichten.
Sie spielten auf der Straße mit einem Fußball.
Ein Polizist stand in der Nähe.
Er soll auf alles aufpassen.
Und er soll helfen.

Der Polizist heißt Connor Hardy.
Er arbeitet schon lange in Boston.
Er sah die Fans mit dem Ball.
Die Fans dachten zuerst: Jetzt nimmt der Polizist den Ball weg.
Aber das geschah nicht.

Der Polizist nahm den Ball in die Hand.
Dann zeigte er starke Tricks.
Er jonglierte den Ball mit den Füßen.
Er ließ den Ball hochspringen.
Er hielt den Ball lange in der Luft.
Viele Fans staunten.
Sie lachten.
Sie freuten sich.

Immer mehr Menschen kamen dazu.
Sie machten Videos mit ihren Handys.
Der Polizist tanzte sogar kurz.
Die Fans bildeten einen Kreis um ihn.
Alle klatschten und feierten.

Das Video wurde im Internet sehr schnell berühmt.
Viele Menschen auf der ganzen Welt sahen es.
Sie fanden es toll.

Der Polizist sagte später:
Er will zeigen:

  • Die Polizei muss nicht nur streng sein.
  • Wir können auch freundlich sein.
  • Wir können auch Spaß haben.
  • Wir können auch mit den Menschen feiern.

Viele Fans sagten danach: Dieser Augenblick war etwas Besonderes.
Er zeigte: Die Stimmung bei der WM ist freundlich.
Menschen aus vielen Ländern feiern zusammen.
Und manchmal macht sogar ein Polizist mit.

Eine große orange-farbene Feier

Die Fans aus den Niederlanden sind auch wieder da.
Und sie bringen ihre berühmte Feier‑Stimmung mit.
Viele Menschen kennen die Fans schon von der Europa-Meisterschaft.
Damals tanzten Tausende Menschen auf den Straßen.
Jetzt machen sie das Gleiche bei der WM.

Die Fans aus den Niederlanden haben einen besonderen Tanz.
Der Tanz heißt Links Rechts.
Dazu läuft ein Party‑Lied aus den Niederlanden.
Viele Fans stehen dabei dicht nebeneinander.

Alle legen die Arme auf die Schultern von dem Menschen neben sich.
Dann singen alle laut mit.
Einer ruft ganz laut: Nach links.
Alle springen zusammen einen Schritt nach links.

Kurz danach ruft jemand: Nach rechts.
Alle springen zusammen einen Schritt nach rechts.
Und so springen alle hin und her bis das Lied zu Ende ist.

Bei der WM in Amerika machen die Fans das wieder.
In Houston waren es über 30 Tausend Menschen.
Die Straße wurde zu einer großen, hüpfenden, orange-farbenen Welle.
Viele Menschen in Amerika staunten.
Einige sind dann zu den Fans gelaufen.
Und hüpften einfach mit.
Alle hatten sofort gute Laune.

Die Fans zeigen allen:
Wir feiern zusammen.
Wir lachen viel.
Wir sind freundlich.
Und wir sind laut.

Viele Menschen sagen: Die Fans aus den Niederlanden machen jedes Spiel zu einem Fest.
Sie feiern fröhlich und friedlich.
Darum sehen viele Menschen auf der ganzen Welt die Videos vom Hüpfen.

Der berühmte Saxophon‑Spieler ist wieder da!

Der berühmte Saxophon‑Spieler ist wieder da!

Vor 2 Jahren fand die Europa‑Meisterschaft in Deutschland statt.
Bei diesem Fußball‑Fest wurde ein Mann besonders berühmt.
Sein Name ist André Schnura.
Er ist Musiker.
Er spielt Saxophon.

Im Jahr 2024 ging André mit seinem Saxophon zu den Fußball‑Fans auf die Straße.
Er spielte laute, fröhliche Musik.
Viele Menschen tanzten.
Egal aus welchem Land die Fans kamen: Alle feierten zusammen.
Das war ein schönes Gefühl von Frieden.

Und zur WM ist André wieder da.
Er reist zu den Fans in vielen Städten.
Er stellt sich mitten in die großen Menschen‑Mengen.
Er trägt oft eine Sonnen‑Brille.
Er spielt fröhliche Lieder.

Die Fans lieben ihn noch genauso wie früher.
Er spielt Musik und die Menschen hüpfen , singen und tanzen alle mit.
Er bringt die Menschen zum Lachen.
Er bringt die Menschen zusammen.
André zeigt uns: Musik verbindet alle Menschen auf der Welt.

Die Fans von Deutschland auf der Insel Ambon

Auf der Insel Ambon leben sehr viele Fans von der deutschen Fußball‑Mannschaft.
Ambon ist eine ferne Insel.
Die Insel gehört zu Indonesien.
Indonesien liegt in Asien.

Die Menschen auf Ambon lieben die deutsche Mannschaft schon seit vielen Jahren.
Dafür gibt es viele Gründe.
Vor ungefähr 40 Jahren bekamen die Menschen auf Ambon die ersten Fernseher.
Das Fernsehen zeigte viele Spiele von Deutschland.
Deutschland war sehr gut.
Deutschland gewann viele Spiele.
Das fanden die Menschen toll.

Die Fans auf Ambon mögen auch die Art von Deutschland zu spielen.
Sie sagen: Die deutschen Spieler geben niemals auf.
Sie kämpfen bis zum Ende.
Darum nennen die Fans die deutsche Mannschaft: Der Panzer.
Ein Panzer ist stark.
Er ist schwer zu stoppen.

Die Liebe zu Deutschland geht in den Familien weiter.
Die Väter waren Fans.
Heute sind auch die Kinder Fans.
Die Kinder kennen viele deutsche Fußball‑Stars.

Der Fußball hat den Menschen auf Ambon auch Frieden gebracht.
Vor vielen Jahren gab es Streit und Kämpfe auf der Insel.
Die Menschen hatten verschiedene Glauben.
Beim Fußball ist das egal.
Alle feiern zusammen.
So fanden die Menschen wieder Frieden.

Die Menschen auf Ambon feiern für Deutschland bei der WM ein großes Fest.
Sie tragen deutsche Fußball‑Trikots.
Sie fahren mit vielen Mofas und Motorrollern durch die Straßen.
Die Fans hängen riesige Flaggen in Schwarz, Rot und Gold auf.
Sie hupen laut.
Sie singen Lieder für Deutschland.
Einige Menschen streichen sogar ihre Häuser oder ihre Helme in den Farben von Deutschland an.

Ein Fernseh‑Sender aus Deutschland hat die Fans auf Ambon besucht.
Hier findet ihr den Film dazu:

Wikinger auf der Yoga-Matte

In New York gibt es einen sehr berühmten großen Platz namens Times Square.
Das ist ein englischer Name.
Der Platz wird taims sku-är ausgesprochen.

Am Sonntag geschah eine sehr lustige Geschichte.
Die Fans aus Norwegen liefen durch die Stadt New York.
Sie kamen zum berühmten Platz.

Ganz viele Menschen machten mitten auf der Straße Yoga.
Das war etwas ganz besonders.
Das war lange vorher geplant.
Yoga ist ein Sport für Entspannung und Ruhe.
Die Menschen saßen auf bunten Matten.
Sie waren ganz leise.

Die Fußball-Fans kamen genau in diese Yoga-Gruppe hinein.
Sie haben von der Yoga-Gruppe nichts gewusst.
Fußball-Fans sind normalerweise sehr laut.
Yoga-Paare sind normalerweise sehr leise.
Das war ein großer Unterschied.

Alle Menschen waren sehr nett.
Die Fans aus Norwegen störten das Yoga nicht.
Sie machten einfach beim Yoga mit.
Sie stellten sich in roten Trikots auf die Straße.
Sie machten die schweren Übungen nach.

Danach mussten die Fans aber ihr Lieblings-Spiel machen:
das Trocken-Rudern.
Dabei setzen sich alle Fans auf den Boden.
Und sie ruderten mit den Armen.
Das machten sie direkt neben den Yoga-Matten.

Die Menschen beim Yoga mussten lachen.
Sie fanden die Fans sehr lustig.
Viele Menschen haben Videos von diesem Augenblick gemacht.
Die Videos kann man im Internet auf Instagram anschauen.

Es war ein schöner Tag in New York.
Ruhe und lautes Feiern haben super zusammen gepasst.

Fußball muss warten

In Argentinien ist Fußball sehr wichtig.
Viele Menschen lieben die National‑Mannschaft.
Viele Fans wollen zu den WM‑Spielen in die USA reisen.

In Argentinien gibt es ein großes Problem.
Viele Väter leben nicht mehr mit ihren Kindern zusammen.
Diese Väter müssen Geld für ihre Kinder geben.
Dieses Geld ist für Essen, Kleidung und Schule.
Man nennt dieses Geld Unterhalt.
Unterhalt bedeutet: Ein Vater gibt Geld für sein eigenes Kind.
Viele Väter zahlen dieses Geld nicht.

Der Bürgermeister von der Stadt Buenos Aires macht deshalb eine neue Regel.
Er sagt: Ein Vater zahlt kein Geld für sein Kind.
Dann darf der Vater nicht zur WM reisen.
Ein Vater hat Geld für Flug und Stadion.
Dann hat er auch Geld für sein Kind.

Der Staat von Argentinien unterstützt diese Regel.
Der Staat macht eine Liste mit 13.000 Namen.
Der Staat schickt die Liste an die Polizei in Amerika.
Die Polizei in Amerika lässt diese Männer nicht in die Stadien.
Sie bekommen keine Karten für die WM.

Die Väter dürfen wieder ins Stadion.
Die Väter müssen vorher das ganze Geld für ihre Kinder zahlen.
Der Staat nutzt die große Liebe zum Fußball.
Die Väter sollen an ihre Kinder denken.

Die Geschichte von den bunten Hütchen

Schottland ist ein Land im Norden von Europa.
Die Menschen aus Schottland heißen Schotten.
Schotten lieben Fußball.
Auf Reisen feiern die schottischen Fans große Feste.
So auch in Amerika bei der WM.

Die Fans heißen: Die Tartan Army.
Das ist Englisch.
Man spricht es so aus: tahn ar-mi.
Es bedeutet übersetzt: Die Karo-Armee.

Tartan ist ein bestimmtes Muster aus Schottland.
Das Muster hat viele bunte Karos.
Die Schotten tragen dieses Muster auf ihren Röcken.
Die Röcke heißen Kilts.

Army ist das englische Wort für Armee.
Eine Armee ist eigentlich eine Gruppe von Soldaten.
Aber die Fußball-Fans sind friedlich.
Sie kämpfen nicht.
Sie halten nur fest zusammen wie eine große Gruppe.

Bei der WM sieht man die Fans überall.
Und man sieht dort viele rot-weiße Hütchen.
Das sind ganz normale Hütchen von einer Baustelle.
Die Fans setzen diese Hütchen auf den Kopf.
Oder die Fans setzen die Hütchen auf Statuen aus Stein.
Warum machen die Schotten das?

Alles begann vor vielen Jahren in der Stadt Glasgow.
Glasgow ist eine große Stadt in Schottland.
Dort steht eine alte Statue von einem wichtigen Mann auf einem Pferd.
Der Mann heißt Duke of Wellington.

Duke war früher ein sehr berühmter General in der Armee.
Er hat wichtige Kämpfe gewonnen.
Deshalb haben die Menschen damals eine Statue für ihn gebaut.
Die Statue ist sehr hoch.

In einer Nacht hatten ein paar junge Schotten viel Bier getrunken.
Sie feierten ein lustiges Fest.
Sie sahen die Statue.
Ein Schotte kletterte heimlich auf die Statue.
Er setzte dem Mann aus Stein ein Baustellen-Hütchen auf den Kopf.
Das sah sehr lustig aus.

Am nächsten Tag sah die Polizei das Hütchen.
Die Polizei fand das nicht lustig.
Sie nahm das Hütchen weg.
Die Statur war sehr hoch.
Darum war das gar nicht so einfach.

Aber in der nächsten Nacht kamen die Schotten wieder.
Sie kletterten wieder hoch.
Sie setzten der Statue ein neues Hütchen auf.

Das geschah viele Jahre lang.
Es war wie ein Spiel.
Die Stadt will das Hütchen am Ende verbieten.
Aber die Menschen in Schottland sind dagegen.

Sie sagten:
Das Hütchen muss bleiben!
Das ist unser Humor!

Die Stadt gab dann endlich nach.
Heute hat die Statue in Glasgow immer ein Hütchen auf dem Kopf.
Es gehört jetzt fest zur Stadt.

Die schottischen Fans bringen diesen Spaß nun in die ganze Welt.
Die Fans sind mit den Hütchen zur WM gereist.
Sie wollen damit sagen:

Wir Schotten sind hier.
Wir sind friedlich.
Und wir lachen gerne.

Ein kleines Land feiert ein Fußball-Wunder

Über das kleine Land Curaçao haben wir auch schon berichtet.
Curaçao ist eine sehr kleine Insel in der Karibik.
Dort wohnen nur wenige Menschen.
Curaçao gehört aber auch zum Königreich der Niederlande.

Curaçao hat noch nie ein Tor bei einer WM geschossen.
Und Curaçao hat noch nie einen Punkt geholt.
Die anderen Mannschaften sind viel stärker.

Jetzt hat Curaçao gegen das Land Ecuador gespielt.
Ecuador hat viele gute Fußball-Spieler.
Alle dachten: Ecuador gewinnt ganz einfach.

Aber Curaçao hatte einen Helden im Tor.
Der Torwart heißt Eloy Room.
Er hat ein unglaubliches Spiel gemacht.
Die Spieler von Ecuador haben 15-mal fest auf das Tor geschossen.
Aber Eloy Room hat jeden Ball gehalten.
Das ist ein neuer Rekord bei einer Weltmeisterschaft!

Das Spiel endete 0 zu 0.
Das bedeutet: Unentschieden.
Curaçao bekommt dafür einen Punkt.
Das ist der erste Punkt für Curaçao bei einer WM überhaupt!
Es ist eine riesige Überraschung.

Große Party in der Kabine

Nach dem Spiel haben alle gefeiert.
Plötzlich kamen zwei besondere Gäste in die Kabine zu den Spielern.
Es waren König Willem-Alexander und Königin Máxima.
Sie sind die Könige der Niederlande und auch von Curaçao.

Die Könige haben sich riesig gefreut.
Sie haben mit den Spielern getanzt.
Der Torwart Eloy Room war so glücklich, dass er die Königin geküsst hat.
Danach hat er gelacht und gesagt: "Ich hoffe, meine Ehe-Frau schimpft jetzt nicht mit mir!"

Plötzlich berühmt

Die ganze Welt spricht jetzt über den Torwart.
Im Internet gibt es eine Seite für Fotos. Sie heißt Instagram.
Vor dem Spiel hatte Eloy Room dort 90 Tausend Fans.
Nach dem Spiel hatte er plötzlich mehr als 740 Tausend Fans.
Menschen auf der ganzen Erde finden seine Leistung toll.

Die Geschichte zeigt:
Auch kleine Länder können im Sport über-raschen.
Man darf nur niemals aufgeben.

Santi und sein Weihnachts-Pulli

Die Geschichte von Santi und seinem Weihnachts-Pulli
Ein junger Fan aus Mexiko heißt Santi.
Santi liebt Fußball sehr.
Er will zum ersten Spiel von der WM.

Das Spiel war in der Stadt Mexiko-Stadt.
Santi hatte aber kein echtes Trikot von Mexiko.
Ein Trikot ist das Sport-Hemd von einer Mannschaft.

Santi hatte eine Idee.
Er zog einen Weihnachts-Pulli an.
Der Pulli hatte die Farben von Mexiko:

  • Grün
  • Weiß
  • Rot

Im Stadion feierte Santi sehr laut und glücklich.
Kameras von einem Fernseh-Sender haben Santi gefilmt.
Viele Menschen sahen die Bilder im Fernsehen.
Sehr viele Menschen sahen die Bilder auch im Internet.

Die Menschen fanden Santi und seinen Pulli toll.
Die Bilder wurden sehr schnell berühmt.
Der Fernseh-Sender heißt Claro Sports.
Der Sender suchte nach Santi.
Der Sender hatte die Idee: Wir überraschen Santi.

Der Sender hat Santi gefunden.
Santi bekam ein tolles Geschenk.
Er bekam ein echtes und offizielles WM-Trikot von Mexiko.
Santi hat sich riesig gefreut.

Die WM für alle

Bei der WM 2026 gibt es viele neue Angebote für Menschen mit Behinderungen.
Diese Angebote helfen vielen Fans.
Alle Fans sollen ein Spiel gut erleben können.

Zum ersten Mal gibt es bei jedem Spiel Gebärden-Sprache.
Die Dolmetscher nutzen die Gebärden-Sprache vom Land.
In Amerika nutzen sie die amerikanische Gebärden-Sprache.
In Mexiko nutzen sie die mexikanische Gebärden-Sprache.
Es gibt nicht alle Gebärden-Sprachen der Welt.

Die Dolmetscher zeigen Worte mit den Händen.
Sie zeigen auch:

  • Pfiffe
  • Jubel
  • Fan-Gesänge
  • Die Stimmung im Stadion.

So können gehörlose Fans die Energie im Stadion fühlen.

Für blinde Fans gibt es in vielen Stadien taktile Tafeln.
Blinde Fans fühlen die Tafel mit den Händen.
Sie fühlen den Ball auf einer Tafel.
Dolmetscher bewegen kleine Figuren auf der Tafel.
So können blinde Fans das Spiel mit den Fingern sehen.

In allen 16 Stadien gibt es Sensory Rooms.
Man spricht das so: senn‑so‑ri ruhms.
Das ist ein englisches Wort.
Es bedeutet: Raum für Ruhe und Hilfe.
Diese Räume sind:

  • ruhig
  • dunkel
  • sicher

Diese Räume helfen vielen Menschen.
Manche Menschen können nicht mit Lärm umgehen.
Manche Menschen vertragen nur wenig Licht.
Manche Menschen bekommen sehr schnell zu viele Eindrücke.
Manche Menschen werden dann schnell unruhig.
Eine bekannte Gruppe aus Amerika hat die Räume geprüft.
Die WM 2026 hat dafür einen besonderen Preis bekommen.

Es gibt auch Sensorik-Taschen für Fans.
Sensorik bedeutet: fühlen und wahr-nehmen.
In den Taschen sind Kopfhörer.
In den Taschen sind Stress-Bälle.
In den Taschen sind kleine Hilfen zum Beruhigen.
Diese Dinge helfen bei viel Lärm.
Diese Dinge helfen bei sehr hellem Licht.

Für blinde Fans gibt es ein neues Audio-System.
Die Sprecher erklären alles auf dem Spielfeld sehr genau.
Sie erklären jede Geste.
Sie erklären jede Mimik.
So können blinde Fans das Spiel im Kopf sehen.

Vor der WM gab es ein Treffen.
In einer Gruppe arbeiten Menschen mit Behinderungen.
Sie zeigen dem Fußball-Verband alle Hindernisse.
Sie sagen dem Fußball-Verband: Das brauchen Fans.
So wurde die WM für Menschen mit Behinderungen besser.

So gab es beim ersten Spiel von Deutschland etwas Besonderes.
Das Spiel war in der Stadt Houston.
In der ersten Reihe saßen 50 Menschen von der Gruppe aus Amerika.
Die Gruppe setzt sich für Menschen mit Behinderungen im Bereich Sport ein.
Der deutsche Fußball-Verband hat diese Menschen eingeladen.

Das alles zeigt: Inklusion ist wichtig.
Es zeigt auch: Alle Menschen sollen nah am Spiel sein.

Viele Menschen erleben die WM 2026 dadurch auf neue Arten.
Einer davon ist José aus Mexiko.
Viele haben über ihn berichtet.
Seine Geschichte zeigt: Gute Hilfe ist wichtig.

José kommt aus Mexiko.
Er lebt in der Stadt Guadalajara.
José kam gehörlos auf die Welt.
Später verlor er auch sein Seh-Vermögen.
Er ist also taubblind.

Trotzdem liebt er Fußball sehr.
Er will das erste Spiel von Mexiko bei der WM unbedingt miterleben.
José bekam Hilfe von Dolmetschern.
Sie nutzten die taktilen Tafeln.

Es gab auch starke Laut-Sprecher.
Die Laut-Sprecher gaben tiefe Töne und starke Bewegungen ab.
José spürte das im Körper.
So fühlte er die Stimmung im Stadion.

Mexiko spielte gegen Südafrika.
Mexiko gewann das Spiel mit 2 : 0.
José fühlte beide Tore im gleichen Moment wie alle anderen Fans.
Er freute sich sehr.

Viele Menschen sagten später: So kann Inklusion im Sport aussehen.
So können alle Menschen ein Spiel erleben.

Schotten mit viel Herz

Die schottischen Fans können gut und viel feiern.
Dafür sind sie bekannt.
Auch bei der WM feiern die Fans aus Schottland sehr fröhlich.
Viele Menschen sagen: Die Fans aus Schottland sind freundlich.
Sie machen gute Stimmung.

Viele Fans wohnen nicht direkt in Boston.
Die Hotels in Boston sind sehr teuer.
Darum schlafen viele Fans in der Stadt Providence.
Providence liegt in der Nähe von Boston.
Die Menschen dort waren sehr freundlich zu den Fans.

Die Fans wollen Danke sagen.
Darum sammelten sie Geld für gute Zwecke.
Am Ende waren es fast 30.000 Dollar.
Das Geld ging an

  • ein Krankenhaus für Kinder mit Krebs
  • an ein Fußball‑Programm für Kinder
  • an eine Gruppe, die obdachlosen Kindern hilft.

Einige Fans besuchten die Kinder im Krankenhaus.
Sie spielten mit ihnen.
Sie machten Musik mit dem Dudelsack.
Sie brachten kleine Geschenke mit.
Die Kinder freuten sich sehr.

Die Fans aus Schottland zeigen auch an anderen Orten gutes Verhalten.
Nach einer großen Feier in Boston räumten sie den Platz sauber auf.
Ein Arbeiter sagte: Die Fans haben alles aufgeräumt.
Viele Menschen fanden das toll.
Das kannte man sonst von den Fans aus Japan.
Darüber hatten wir schon berichtet.

Die Fans feiern aber auch sehr stark.
In einigen Kneipen in Boston war das Bier leer.
Die Fans tranken so viel.
Damit hatte niemand gerechnet.

Die Fans machen auch Spaß‑Aktionen.
In Glasgow gibt es eine Statue mit einem Verkehrs-hütchen auf dem Kopf.

Das ist dort ein sehr bekannter Brauch.
Die Fans machten das auch in Boston.
Sie setzten Statuen ein orange-farbenes Hütchen auf.
Viele Menschen mussten lachen.

Norwegen macht den Viking‑Tanz für die Mannschaft

In Norwegen gab es eine lustige Aktion.
Viele wichtige Politiker aus dem Land saßen zusammen in einem großen Raum.
Dort sprechen sie sonst über wichtige Regeln für das Land.

Plötzlich standen die Politiker auf.
Sie machten den Tanz Viking Row.
Das spricht man wai‑king ro.
Bei diesem Tanz sitzen die Menschen auf dem Boden.
Sie bewegen die Arme nach vorn und zurück.
Das sieht aus wie Rudern in einem Boot.

Diesen Tanz machen sonst die Fans von Norwegen.
Wir berichteten schon darüber.
Zum Beispiel über die Fans in Boston auf der Rolltreppe.

Die Politiker zeigen mit dem Tanz:
Wir unterstützen unsere Mannschaft bei der WM.
Das ganze Land fiebert mit.
So etwas geschieht eigentlich nie.
Darum sprechen viele Menschen darüber.

Merlin – der Erpel aus Mexiko‑Stadt

In Mexiko‑Stadt lebt ein weißer Erpel.
Ein Erpel ist eine männliche Ente.
Viele Menschen kennen Merlin aus dem Internet.

Die Besitzerin von Merlin heißt Karla Ivette.
Karla näht für Merlin ein besonderes Trikot.
Das Trikot sieht aus wie das Trikot von der Mannschaft von Mexiko.
Merlin trägt auch Socken in den gleichen Farben.

Viele Menschen in Mexiko‑Stadt freuen sich über Merlin.
Merlin läuft ruhig durch die Straßen.
Er schnattert dabei.
Er geht über Zebrastreifen.
Er läuft durch Gruppen von Fans.
Die Menschen finden das lustig.

Nach dem 2 : 0‑Sieg von Mexiko gegen Südafrika war Merlin wieder draußen.
Viele Fans haben Merlin gesehen.
Viele Fans haben Fotos gemacht.
Darum sagen viele Menschen jetzt:
Merlin bringt Glück für die Mannschaft von Mexiko.

Der berühmteste Fan aus Curaçao

Es gibt schon Berichte über die Fans von Curaçao.
Aber im Stadion gab es noch etwas ganz Besonderes.
Ein Fan ist dort besonders aufgefallen.

Der Mann heißt Brenton.
Er liebt die Mannschaft von Curaçao.
Für das Spiel hat er seinen ganzen Kopf blau angemalt.
Seine Glatze war blau.
Sein dicker Bart war blau.
Blau ist nämlich die Farbe von Curaçao.

Alle Menschen wollen Fotos mit ihm machen.
Sogar große Medien haben über ihn geschrieben.
Sein Spitz-Name ist jetzt: Captain Blue Face.
Das bedeutet übersetzt: Kapitän Blau-Gesicht.
Er hat gesagt: Die WM ist für mich wie ein Traum.

Im Super-Markt

Viele Fans aus Europa sind zum ersten Mal in Amerika.
Dort ist das Leben ganz anders.
Einige Videos von den Fans werden gerade im Internet berühmt.
Fans aus Schottland und Japan gehen nämlich sehr
gerne in amerikanische Super-Märkte.
Sie finden die Geschäfte riesig.
Sie machen Videos von den riesigen Pakete mit Essen.
Und sie freuen sich über kostenloses Eis-Wasser.

Außerdem sagen viele Fans im Internet:
Die Menschen in Amerika sind unglaublich nett.
Sie sagen immer: Willkommen in Amerika!
Das finden die Fans toll.

Die Feier von den Fans aus Kap Verde

Kap Verde ist ein sehr kleines Land im Meer.
Spanien ist ein großes Land mit einer starken Mannschaft.
Das Spiel ging 0 zu 0 aus.
Niemand hat ein Tor geschossen.
Das hat niemand erwartet.

  • Frei-Zeit für alle
    Die Menschen auf den Inseln von Kap Verde waren sehr aufgeregt.
    Kap Verde spielt zum ersten Mal bei einer WM.
    Alle haben sogar ab 13 Uhr frei bekommen.
    Damit konnten alle Menschen das Spiel im Fern-sehen gucken.
  • Die Riesen-Welle im Stadion
    Im Stadion waren sehr viele Menschen.
    Die Fans aus Kap Verde haben eine Welle gemacht.
    Alle Menschen stehen dabei nacheinander auf.
    Die Fans aus Spanien fanden das toll.
    Sie haben einfach mitgemacht.
  • Es lag am Essen
    In Amerika leben viele Menschen aus Kap Verde.
    Nach dem Spiel hat eine Lehrerin gesagt:
    Es lag am Cachupa.
    Das spricht man so aus: Ka-tschupa.
    Das ist ein Eintopf mit Fleisch und Fisch.
    Den gibt es auch vor dem nächsten Spiel.
    Dann werden wir gewinnen.
  • Feier in Hamburg
    Auch in Hamburg feierten Fans von Kap Verde.
    In der Stadt Hamburg leben viele Menschen aus Kap Verde.
    Sie haben Trikots angezogen.
    Sie haben getanzt und gesungen.
    Sie haben ihren Tor-wart Vozinha gefeiert.
    Er hat nämlich alle Bälle gehalten.
    Spanien hat kein Tor geschossen.

Fans aus Japan zeigen großen Respekt

Die Fans aus Japan sind sehr ordentlich.
Nach dem Spiel sind viele Fans aus Japan im Stadion geblieben.
Sie haben Müll eingesammelt.
Sie hatten blaue Beutel dabei.
Mit diesen Beuteln haben sie zuerst ihr Team angefeuert.
Danach haben sie damit das Stadion sauber gemacht.

Für Fans aus Japan ist das nicht neu.
Sie machen das seit 1998 bei jeder WM.
Kinder in Japan lernen das schon in der Schule.
Sie lernen dort:
Wir räumen unseren Platz auf.
Wir lassen nichts liegen.

In Japan gibt es einen wichtigen Satz:
Ein Vogel lässt nichts zurück.
Das bedeutet: Man soll einen Ort sauber verlassen.

Fans aus Japan zeigen damit Respekt.
Sie wollen nicht, dass andere Menschen wegen ihnen Arbeit haben.
Sie wollen nicht, dass jemand sich gestört fühlt.
Sie zeigen damit auch Stolz auf ihre Kultur.

Darum räumen sie immer auf.
Egal ob Japan gewinnt, verliert oder unentschieden spielt.
Viele Menschen auf der ganzen Welt finden das beeindruckend.

Mit dem Fahrrad zur WM

Ein Fan aus Deutschland hatte einen sehr langen Weg.
Der Mann heißt Jakob.
Er ist 26 Jahre alt.
Er ist mit dem Fahrrad zur WM gefahren.
Die Fahrt hat fast 2 Jahre gedauert.
Er ist durch 27 Länder gefahren.
Er ist über 4 Erd-teile gefahren.
Das waren insgesamt 25 Tausend Kilo-meter.
Auf dem Weg gab es viel Regen.
In der Wüste war es sehr heiß.
Aber er kam pünktlich an.
Er war beim ersten Spiel von Deutschland im Stadion.

Die lustige Bus-Fahrt von Curaçao

Die Spieler von Curaçao sind sehr nett.
Sie sind zu dem Training gefahren.
Dafür haben sie keinen teuren Luxus-Bus genommen.
Sie haben einen alten blauen Linien-Bus gemietet.
Die Fenster von dem Bus waren weit offen.
Die Spieler haben laute Lieder gesungen.
Sie haben den Menschen auf der Straße gewunken.
Viele Fans fanden das sehr lustig.
Die Fans sind hinter dem Bus hergelaufen.
Sie haben Fotos mit den Spielern gemacht.

Das erste Tor für Curaçao

Curaçao ist ein kleines Land in der Karibik.
Dort spielen nicht viele Menschen Fußball.
Im Spiel gegen Deutschland hat Curaçao ein Tor geschossen.
Deutschland hat das Spiel mit 7 zu 1 gewonnen.
Aber für Curaçao war es ein wichtiger Tag.
Es war ihr allererstes Tor bei einer WM.
Die Fans haben sich riesig gefreut.
Sie haben im Stadion laut gejubelt.

Tier-Namen für die Mannschaften

Jede Mannschaft bei der WM hat einen Spitz-namen.
Manche Namen kommen von Tieren.
Die Reporter im Fern-sehen sagen oft diese Namen:

  • Die Spieler von Kap Verde heißen: Die blauen Haie.
  • Die Spieler von der Elfenbein-küste heißen: Die Elefanten.
  • Die Spieler von Saudi-Arabien heißen: Die grünen Falken.
  • Die Spieler von Bosnien-Herzegowina heißen: Die Drachen.

Mutige Fans aus dem Iran

Beim Spiel zwischen Iran und Neuseeland
gab es auch Proteste.
Die Fans aus dem Iran haben Schilder im Stadion gezeigt.
Auf den Schildern stand: Frauen. Leben. Freiheit.

Die Fans wollen damit sagen:
Frauen im Iran brauchen mehr Rechte.
Frauen müssen frei leben dürfen.
Das Schild-zeigen war im Iran verboten.
Darum war es sehr mutig von den Fans.

Viele andere Zuschauer im Stadion haben laut geklatscht.
Sie wollen den Fans Mut machen.

Bunte Musik aus Haiti

Die Fans aus Haiti haben eine große Feier gemacht.
Ihr Land hat nicht gewonnen.
Schottland hat 1 zu 0 gewonnen.
Aber die Fans aus Haiti waren nicht traurig.

Sie hatten bunte Trommeln dabei.
Nach dem Spiel haben sie vor dem Stadion getanzt.
Sie haben laut gesungen.
Die Fans aus anderen Ländern fanden das toll.
Alle hatten gute Laune.

Gemischte Plätze im Stadion

Bei dieser WM sitzen die Fans nicht getrennt.
Beim Spiel von den Niederlanden gegen Japan war es so:
Die Fans saßen ganz bunt gemischt nebeneinander.
Es gab keinen Streit.

Die Fans haben zusammen gelacht.
Sie haben ihre Flaggen getauscht.
Sie haben friedlich gefeiert.
Das ist ein gutes Zeichen für den Frieden auf der Welt.

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